Besucht uns gerne auf Social Media:  Facebook عربي Instagram DE Instagram عربي TikTok DE TikTok عربي TikTok BS YouTube DE YouTube عربي

Im Namen Allāhs, des Allerbarmers, des Gnädigen

'Āyāt, Bittgebete ('Adʿiyah) und Worte der

Andacht (Adhkār) nach dem Farḍgebet

Alles Lob und Preis gebührt Allāh, dem Herrn der Welten und Sein Segen und Heil seien auf dem geehrtesten der Propheten und Gesandten, Muḥammad, dem Sohne ʿAbd Allāhs, und auf seiner gereinigten Familie, seinen gesegneten Gefährten und auf all jenen, die ihnen im Guten bis zum Jüngsten Tag folgen.

Grundsätzlich ist es mustaḥabb (empfohlen), dass man nach dem Taslīm eines Farḍgebets an der selben Stelle sitzen bleibt und sich nicht bewegt sich, um Āyāt, Bittgebete und Adhkār (Worte der Andacht) zu sprechen. 
 
Bittgebete
 
Es ist mustaḥabb (empfohlen):
  • dass man während des Du°ā' die Hände höher als den Kopf hebt. 
  • dass man nach jedem Gebet Allāh (سبحانه و تعالى) um al-Dschannah (Paradies) bittet und bei Ihm Zuflucht vor der Strafe des Feuers sucht. 
  • dass man die Bittgebete in arabischer Sprache spricht, jedoch mubāḥ (erlaubt), dass man sie in seiner eigenen Sprache spricht, wenn man nicht der arabischen Sprache mächtig ist. 
Adhkār
 
Grundsätzlich sollte man den empfohlenen Dhikr in Arabisch vornehmen. Wenn man nicht in der Lage ist, ihn in Arabisch auszusprechen, dann kann man ihn auch - genauso wie des Du°ā' - in der eigenen Sprache vornehmen. Wenn man aber in der Lage dazu ist, dann ist es besser den Dhikr in der arabischen Sprache zu sprechen. In diesem Fall spricht man ihn so, wie es uns überliefert wurde bzw. wie der Gesandte Allāhs (صلى الله عليه وآله وسلم) ihn sprach. Letztendlich muss einem bewusst sein, dass keine Übersetzung eine direkte Übertragung darstellt, sondern vielmehr eine Übersetzung der Auslegung des Übersetzers bzw. ungefähre Bedeutung des eigentlichen Inhalts ist.
 

Die Nutzung des Misbaḥah / Subḥah (Gebetskette)

Die Gebetskette, die als Misbaḥah, Subḥah oder Tasbīḥ bezeichnet wird, stellt eine Erleichterung für die Verwirklichung des Dhikr dar und ermahnt den Träger, den Dhikr häufig zu vollziehen. Es gibt weder 'Adillah (Beweise), dass der Gesandte Allāhs (صلى الله عليه وآله وسلم) solch eine Gebetskette verwendete, noch dass er diese Form des Gegenstandes bzw. den Dhikr mit ihr je verboten hat. Daher ist die Verwendung einer Gebetskette mubāḥ (erlaubt). Wenn jemand die Gebetskette nur bei sich trägt, damit sie ihn an die Verwirklichung des Dhikr erinnert, dann ist es sogar möglich, dass der Ḥukm (Urteil) zur Verwendung dieses Gegenstands für diese Person von mubāḥ (erlaubt) auf mustaḥabb (empfohlen) wechselt.

1. Es ist mustaḥabb (empfohlen), direkt nach dem Taslīm den Du°ā' von Imām Abū °Abd Allāh Dscha°far ibn Muḥammad al-Ṣādiq (عليه السلام) zu sprechen:


مُحَمَّدُ بْنُ الْحَسَنِ الطُّوسِيُّ أَخْبَرَنِي الشَّيْخُ أَبُو عَبْدِ اللَّهِ مُحَمَّدُ بْنُ مُحَمَّدِ بْنِ النُّعْمَانِ عَنْ أَحْمَدَ بْنِ مُحَمَّدِ بْنِ الْحَسَنِ بْنِ الْوَلِيدِ عَنْ أَبِيهِ مُحَمَّدِ بْنِ الْحَسَنِ بْنِ الْوَلِيدِ عَنْ الْحُسَيْنِ بْنِ الْحَسَنِ بْنِ أَبَانٍ عَنْ الْحُسَيْنِ بْنِ سَعِيدٍ عَنِ النَّضْرِ بْنِ سُوَيْدٍ وَالْحَسَنِ بْنِ سَعِيدٍ عَنْ زُرْعَةَ عَنْ أَبِي بَصِيرٍ عَنْ أَبِي عَبْدِ اللَّهِ (عليه السلام) قَالَ: «قُلْ بَعْدَ التَّسْلِيمِ: اللَّهُ أَكْبَرُ لَا إِلَهَ إِلَّا اللَّهُ وَحْدَهُ لَا شَرِيكَ لَهُ لَهُ الْمُلْكُ وَلَهُ الْحَمْدُ يُحْيِي وَيُمِيتُ وَهُوَ حَيٌّ لَا يَمُوتُ بِيَدِهِ الْخَيْرُ وَهُوَ عَلَى كُلِّ شَيْءٍ قَدِيرٌ، لَا إِلَهَ إِلَّا اللَّهُ وَحْدَهُ صَدَقَ وَعْدَهُ وَنَصَرَ عَبْدَهُ وَهَزَمَ الْأَحْزَابَ وَحْدَهُ، اللَّهُمَّ اهْدِنِي لِمَا اخْتُلِفَ فِيهِ مِنَ الْحَقِّ بِإِذْنِكَ إِنَّكَ تَهْدِي مَنْ تَشَاءُ إِلَى صِرَاطٍ مُسْتَقِيمٍ».
(تهذيب الأحكام 2: 106 | 402 – وسائل الشيعة إلى تحصيل مسائل الشريعة: 8473 – حديث إمامي إسناده موثق)

Gemäß der ungefähren Übersetzung der Auslegung des Übersetzers:
Muḥammad ibn al-Ḥasan aṭ-Ṭūsī berichtete: Der Schaikh Abū ʿAbd Allāh Muḥammad ibn Muḥammad ibn an-Nuʿmān überlieferte von Aḥmad ibn Muḥammad ibn al-Ḥasan ibn al-Walīd, von seinem Vater Muḥammad ibn al-Ḥasan ibn al-Walīd, von al-Ḥusain ibn al-Ḥasan ibn Abān, von al-Ḥusain ibn Saʿīd, von an-Naḍr ibn Suwaid und al-Ḥasan ibn Saʿīd, von Zurʿah, von Abī Baṣīr, von Abī ʿAbd Allāh (عليه السلام), der sagte: „Sprich nach dem Taslīm:

‚Allāhu Akbar, Lā 'ilāha illā Allāh Waḥdahu Lā Scharīka Lahu. Lahu al-Mulku wa Lahu al-Ḥamdu, Yuḥyī wa Yumītu wa Huwa Ḥayyun Lā Yamūt, bi Yadihi il-Khayru wa Huwa °alā kulli Schay’in Qadīr. Lā 'ilāha illā Allāh Waḥdahu. Ṣadaqa Wa°dahu wa Naṣara °Abdahu wa Hazama al-'Ahzāba Waḥdahu. Allāhumma Ahdinī limā Akhtulifa fīhi min al-Ḥaqqi bi Idhnika, Innaka Tahdī man Taschā’u ilā Ṣirāṭin Mustaqīm.
Allāhu akbar, es gibt keinen Ilāh außer Allāh, allein, ohne Teilhaber. Ihm gehört die Herrschaft und Ihm gebührt das Lob. Er gibt Leben und lässt sterben, und Er ist lebendig und stirbt nicht. In Seiner Hand liegt das Gute, und Er ist zu allem mächtig. Es gibt keinen Gott außer Allāh, allein, Er hat Sein Versprechen erfüllt, Seinem Diener geholfen und die Parteien allein besiegt. O Allāh, leite mich zu dem, worüber man uneinig ist von der Wahrheit, mit Deiner Erlaubnis. Gewiss, Du leitest, wen Du willst, zu einem geraden Weg.‘“
Quellenangabe: 1. Tahdhīb al-Aḥkām, Band 2, Seite 106, Ḥadīth 402, von Muḥammad ibn al-Ḥasan aṭ-Ṭūsī;
2. Wasāʾil al-Schīʿah ilā Taḥṣīl Masāʾil al-Scharīʿah, Ḥadīth 8473, von Muḥammad ibn al-Ḥasan al-Ḥurr al-ʿĀmilī al-Mashġarī.
Einstufung: Imāmitischer Ḥadīth, überliefert von der Anhängerschaft der 'Ahl al-Bayt (عليهم السلام); die Überliefererkette ist muwaththaq (verlässlich).

2. Es ist mustaḥabb (empfohlen), den Dhikr von Imām Abū °Abd Allāh Dscha°far ibn Muḥammad al-Ṣādiq (عليه السلام), direkt nach dem Taslīm 10 oder 100 mal zu sprechen:

أَحْمَدُ بْنُ أَبِي عَبْدِ اللَّهِ الْبَرْقِيُّ فِي (الْمَحَاسِنِ) عَنْ أَبِيهِ عَنْ صَفْوَانَ عَنْ إِسْحَاقَ بْنِ عَمَّارٍ قَالَ: قَالَ أَبُو عَبْدِ اللَّهِ (عليه السلام): «مَنْ قَالَ بَعْدَ الْفَرِيضَةِ مِنَ الصَّلَاةِ قَبْلَ أَنْ تَزُولَ رُكْبَتَاهُ: أَشْهَدُ أَنْ لَا إِلَهَ إِلَّا اللَّهُ، وَحْدَهُ لَا شَرِيكَ لَهُ، إِلَهًا وَاحِدًا أَحَدًا صَمَدًا، لَمْ يَتَّخِذْ صَاحِبَةً وَلَا وَلَدًا، عَشْرَ مَرَّاتٍ، مَحَا اللَّهُ عَنْهُ أَرْبَعِينَ أَلْفَ أَلْفِ سَيِّئَةٍ، وَكَتَبَ اللَّهُ لَهُ أَرْبَعِينَ أَلْفَ أَلْفِ حَسَنَةٍ، وَكَانَ مِثْلَ مَنْ قَرَأَ الْقُرْآنَ اثْنَيْ عَشَرَ مَرَّةً». ثُمَّ الْتَفَتَ إِلَيَّ فَقَالَ: «أَمَّا أَنَا فَلَا أَزُولُ رُكْبَتَايَ حَتَّى أَقُولَهَا مِائَةَ مَرَّةٍ، وَأَمَّا أَنْتُمْ فَقُولُوهَا عَشْرَ مَرَّاتٍ».
(المحاسن: 51 | 73 – وسائل الشيعة إلى تحصيل مسائل الشريعة: 8476 – حديث إمامي إسناده موثق)

Gemäß der ungefähren Übersetzung der Auslegung des Übersetzers:
Aḥmad ibn 'Abī ʿAbd Allāh al-Barqī überlieferte in al-Maḥāsin von seinem Vater, von Ṣafwān, von Isḥāq ibn ʿAmmār, der sagte: Abū ʿAbd Allāh (عليه السلام) sagte: „Wer nach dem Pflichtgebet, bevor sich seine Knie bewegen, sagt:

‚Aschhadu 'an lā Ilāha illā Allāh, Waḥdahu Lā Scharīka Lahu, ilāhan wāḥidan aḥadan ṣamadan, Lam Yattakhidh ṣāhibatan wa Lā waladan.
Ich bezeuge, dass es keinen (wahren) Ilāh außer Allāh gibt, allein, ohne Teilhaber, ein Einziger, absoluter (Ṣamad), Der sich weder eine Gefährtin noch ein Kind genommen hat.‘

– zehnmal –, dem tilgt Allāh vierzig Millionen schlechte Taten und schreibt ihm vierzig Millionen gute Taten nieder, und er ist wie jemand, der den Qur’ān zwölfmal gelesen hat.“ Dann wandte er sich zu mir und sagte: „Was mich betrifft, so bewege ich meine Knie nicht, bis ich es hundertmal gesagt habe; ihr aber sagt es zehnmal.“
Quellenangabe: 1. al-Maḥāsin, Seite 51, Ḥadīth 73, von Aḥmad ibn Abī ʿAbd Allāh al-Barqī;
2. Wasāʾil al-Schīʿah ilā Taḥṣīl Masāʾil al-Scharīʿah, Ḥadīth 8476, von Muḥammad ibn al-Ḥasan al-Ḥurr al-ʿĀmilī al-Mashġarī.
Einstufung: Imāmitischer Ḥadīth, überliefert von der Anhängerschaft der 'Ahl al-Bayt (عليهم السلام); die Überliefererkette ist muwaththaq (verlässlich).

3. Es ist mustaḥabb (empfohlen), den Du°ā' von Imām Abū Dscha°far Muḥammad ibn °Alī al-Bāqir (عليه السلام) direkt nach dem Taslīm zu sprechen: 

مُحَمَّدُ بْنُ يَعْقُوبَ عَنْ عَلِيِّ بْنِ إِبْرَاهِيمَ عَنْ أَبِيهِ عَنْ حَمَّادٍ عَنْ حَرِيزٍ عَنْ زُرَارَةَ عَنْ أَبِي جَعْفَرٍ (عليه السلام) قَالَ: «أَقَلُّ مَا يُجْزِئُكَ مِنَ الدُّعَاءِ بَعْدَ الْفَرِيضَةِ أَنْ تَقُولَ: اللَّهُمَّ إِنِّي أَسْأَلُكَ مِنْ كُلِّ خَيْرٍ أَحَاطَ بِهِ عِلْمُكَ، وَأَعُوذُ بِكَ مِنْ كُلِّ شَرٍّ أَحَاطَ بِهِ عِلْمُكَ، اللَّهُمَّ إِنِّي أَسْأَلُكَ عَافِيَتَكَ فِي أُمُورِي كُلِّهَا، وَأَعُوذُ بِكَ مِنْ خِزْيِ الدُّنْيَا وَعَذَابِ الْآخِرَةِ».
(الكافي 3: 343 | 16 – تهذيب الأحكام 2: 107 | 407 – وسائل الشيعة إلى تحصيل مسائل الشريعة: 8465 – حديث إمامي إسناده حسن)

Gemäß der ungefähren Übersetzung der Auslegung des Übersetzers:
Muḥammad ibn Yaʿqūb überlieferte von ʿAlī ibn Ibrāhīm, von seinem Vater, von Ḥammād, von Ḥarīz, von Zurārah, von Abī Dschaʿfar (عليه السلام), der sagte: „Das geringste, was dir an Bittgebet nach dem Pflichtgebet genügt, ist, dass du sagst:

Allāhumma innī 'as'aluka min kulli Khayrin aḥāṭa bihi °Ilmuka wa A°ūdhu bika min kulli Scharrin aḥāṭa bihi °Ilmuk. Allāhumma innī 'as'aluka °Āfiyataka fī Umūrī kullihā wa 'a°ūdhu bika min Khizyi al-Dunyā wa °Adhābi al-Ākhirah.
‚O Allāh, ich bitte Dich um jedes Gute, das Dein Wissen umfasst, und ich suche Zuflucht bei Dir vor jedem Übel, das Dein Wissen umfasst. O Allāh, ich bitte Dich um Deine Bewahrung und Wohlergehen in all meinen Angelegenheiten, und ich suche Zuflucht bei Dir vor der Schande dieser Welt und der Strafe des Jenseits.‘“
Quellenangabe: 1. al-Kāfī, Band 3, Seite 343, Ḥadīth 16, von Muḥammad ibn Yaʿqūb al-Kulainī;
2. Tahdhīb al-Aḥkām, Band 2, Seite 107, Ḥadīth 407, von Muḥammad ibn al-Ḥasan aṭ-Ṭūsī;
3. Wasāʾil al-Schīʿah ilā Taḥṣīl Masāʾil al-Scharīʿah, Ḥadīth 8465, von Muḥammad ibn al-Ḥasan al-Ḥurr al-ʿĀmilī al-Mashġarī.
Einstufung: Imāmitischer Ḥadīth, überliefert von der Anhängerschaft der 'Ahl al-Bayt (عليهم السلام); die Überliefererkette ist ḥasan (gut).

4. Es ist mustaḥabb (empfohlen), den Du°ā' des Propheten Yūsuf (عليه السلام) direkt nach dem Taslīm zu sprechen: 

مُحَمَّدُ بْنُ يَعْقُوبَ عَنْ عَلِيِّ بْنِ إِبْرَاهِيمَ عَنْ أَبِيهِ عَنِ ابْنِ أَبِي عُمَيْرٍ عَنْ حَمَّادِ بْنِ عُثْمَانَ عَنْ سَيْفِ بْنِ عَمِيرَةَ قَالَ: سَمِعْتُ أَبَا عَبْدِ اللَّهِ (عليه السلام) يَقُولُ: «جَاءَ جَبْرَئِيلُ (عليه السلام) إِلَى يُوسُفَ وَهُوَ فِي السِّجْنِ فَقَالَ لَهُ: يَا يُوسُفُ قُلْ فِي دُبُرِ كُلِّ صَلَاةٍ: اللَّهُمَّ اجْعَلْ لِي فَرَجًا وَمَخْرَجًا وَارْزُقْنِي مِنْ حَيْثُ أَحْتَسِبُ وَمِنْ حَيْثُ لَا أَحْتَسِبُ».
(الكافي 2: 399 | 7 – وسائل الشيعة إلى تحصيل مسائل الشريعة: 8472 – حديث إمامي إسناده حسن)

Gemäß der ungefähren Übersetzung der Auslegung des Übersetzers:
Muḥammad ibn Yaʿqūb überlieferte von ʿAlī ibn Ibrāhīm, von seinem Vater, von Ibn 'Abī ʿUmayr, von Ḥammād ibn ʿUthmān, von Saif ibn ʿAmīrah, der sagte: Ich hörte 'Abā ʿAbd Allāh (عليه السلام) sagen: „Dschibrīl (عليه السلام) kam zu Yūsuf, als er im Gefängnis war, und sagte zu ihm: ‚O Yūsuf, sage nach jedem Gebet:

Allāhumma Adsch°al lī Fardschan wa Makhradschan wa Arzuqnī min ḥaythu Aḥtasibu wa min haythu lā Aḥtasib.
O Allāh, verschaffe mir Erleichterung und einen Ausweg und versorge mich von dort, wo ich es erwarte, und von dort, wo ich es nicht erwarte.‘“
Quellenangabe: 1. al-Kāfī, Band 2, Seite 399, Ḥadīth 7, von Muḥammad ibn Yaʿqūb al-Kulainī;
2. Wasāʾil al-Schīʿah ilā Taḥṣīl Masāʾil al-Scharīʿah, Ḥadīth 8472, von Muḥammad ibn al-Ḥasan al-Ḥurr al-ʿĀmilī al-Mashġarī.
Einstufung: Imāmitischer Ḥadīth, überliefert von der Anhängerschaft der 'Ahl al-Bayt (عليهم السلام); die Überliefererkette ist ḥasan (gut).

5. Es ist mustaḥabb (empfohlen), den Ṣalāwāt und Du°ā' von Imām Abū al-Ḥasan II. °Alī ibn Mūsā al-Riḍā (عليه السلام) direkt nach dem Taslīm für den Gesandten Allāhs (صلى الله عليه وآله وسلم) zu sprechen:

عَبْدُ اللَّهِ بْنُ جَعْفَرٍ الْحِمْيَرِيُّ فِي (قُرْبِ الْإِسْنَادِ) عَنْ أَحْمَدَ بْنِ مُحَمَّدِ بْنِ عِيسَى عَنْ أَحْمَدَ بْنِ مُحَمَّدِ بْنِ أَبِي نَصْرٍ عَنْ أَبِي الْحَسَنِ الرِّضَا (عليه السلام) قَالَ: وَقُلْتُ لَهُ: كَيْفَ الصَّلَاةُ عَلَى رَسُولِ اللَّهِ (صلّى الله عليه وعلى آله وسلّم) فِي دُبُرِ الْمَكْتُوبَةِ، وَكَيْفَ السَّلَامُ عَلَيْهِ؟ فَقَالَ (عليه السلام): «تَقُولُ: السَّلَامُ عَلَيْكَ يَا رَسُولَ اللَّهِ وَرَحْمَةُ اللَّهِ وَبَرَكَاتُهُ، السَّلَامُ عَلَيْكَ يَا مُحَمَّدُ ابْنُ عَبْدِ اللَّهِ، السَّلَامُ عَلَيْكَ يَا خِيَرَةَ اللَّهِ، السَّلَامُ عَلَيْكَ يَا حَبِيبَ اللَّهِ، السَّلَامُ عَلَيْكَ يَا صَفْوَةَ اللَّهِ، السَّلَامُ عَلَيْكَ يَا أَمِينَ اللَّهِ، أَشْهَدُ أَنَّكَ رَسُولُ اللَّهِ، وَأَشْهَدُ أَنَّكَ مُحَمَّدُ ابْنُ عَبْدِ اللَّهِ، وَأَشْهَدُ أَنَّكَ قَدْ نَصَحْتَ لِأُمَّتِكَ، وَجَاهَدْتَ فِي سَبِيلِ رَبِّكَ، وَعَبَدْتَهُ حَتَّى أَتَاكَ الْيَقِينُ، فَجَزَاكَ اللَّهُ – يَا رَسُولَ اللَّهِ – أَفْضَلَ مَا جَزَى نَبِيًّا عَنْ أُمَّتِهِ».
(قرب الإسناد: 169 – وسائل الشيعة إلى تحصيل مسائل الشريعة: 8478 – حديث إمامي إسناده صحيح)

Gemäß der ungefähren Übersetzung der Auslegung des Übersetzers:
ʿAbd Allāh ibn Dschaʿfar al-Ḥimyarī überlieferte in Qurb al-Isnād von Aḥmad ibn Muḥammad ibn ʿĪsā, von Aḥmad ibn Muḥammad ibn Abī Naṣr, von Abī al-Ḥasan ar-Riḍā (عليه السلام), der sagte: Ich sagte zu ihm: „Wie ist das Ṣalāh-Sprechen über den Gesandten Allāhs (صلّى الله عليه وعلى آله وسلّم) nach dem Pflichtgebet, und wie ist der Salām auf ihn?“ Er sagte (عليه السلام): „Du sagst:

Al-Salāmu °alayka yā Rasūl Allāh wa Raḥmatu Allāhi wa Barakātuhu. Al-Salāmu °alayka yā Muḥammad abna °Abd Allāh, al-Salāmu °alayka yā Khayrata Allāh, al-Salāmu °alayka yā Ḥabīb Allāh, al-Salāmu °alayka yā Ṣafwat Allāh, al-Salāmu °alayka yā Amīn Allāh. Aschhadu 'annaka Rasūl Allāh, wa Aschhadu 'annaka Muḥammad ibnu °Abd Allāh, wa Aschhadu 'annaka qad Naṣaḥta li Ummatika, wa Dschāhadta fī Sabīli Rabbika, wa °Abadtahu ḥattā 'Atāka al-Yaqīn. Fa Dschazāka Allāhu – yā Rasūl Allāh – Afdala mā Dschazā Nabiyyan °an 'Ummatih.
‚Friede sei mit dir, o Gesandter Allāhs, und Allāhs Barmherzigkeit und Seine Segnungen. Friede sei mit dir, o Muḥammad, Sohn von ʿAbd Allāh. Friede sei mit dir, o Auserwählter Allāhs. Friede sei mit dir, o Geliebter Allāhs. Friede sei mit dir, o Erwählter Allāhs. Friede sei mit dir, o Vertrauenswürdiger Allāhs. Ich bezeuge, dass du der Gesandte Allāhs bist, und ich bezeuge, dass du Muḥammad, Sohn von ʿAbd Allāh bist, und ich bezeuge, dass du deiner Ummah aufrichtig geraten hast, dich auf dem Weg deines Herrn eingesetzt hast und Ihm gedient hast, bis dich die Gewissheit erreichte. Möge Allāh dich – o Gesandter Allāhs – mit dem Besten belohnen, womit Er je einen Propheten für seine Ummah belohnt hat.‘“
Quellenangabe: 1. Qurb al-Isnād, Seite 169 von ʿAbd Allāh ibn Dschaʿfar al-Ḥimyarī;
2. Wasāʾil al-Schīʿah ilā Taḥṣīl Masāʾil al-Scharīʿah, Ḥadīth 8478 von Muḥammad ibn al-Ḥasan al-Ḥurr al-ʿĀmilī al-Mashġarī.
Einstufung: Imāmitischer Ḥadīth, überliefert von der Anhängerschaft der 'Ahl al-Bayt (عليهم السلام); die Überliefererkette ist ṣaḥīḥ (authentisch).

6. Es ist mustaḥabb (empfohlen), nach Ṣalāh al-Fadschr (Morgengebet) bis zum Sonnenaufgang und bis zum Sonnenuntergang folgende Adhkār 10 mal zu sprechen:

لا إِلهَ إِلاّ الله وَحْدَهُ لا شَرِيكَ لَهُ، لَهُ الْمُلْكُ وَلَهُ الحَمْدُ، يُحْيي وَيُميتُ وَهُوَ حَيُّ لا يَمُوتُ، بِيَدِهِ الخَيْرُ وَهُوَ عَلى كُلِّ شَيٍ  قَديرٌ
Lā 'ilāha illā Allāh Waḥdahu Lā Scharīka Lahu. Lahu al-Mulku wa Lahu al-Ḥamdu, Yuḥyī wa Yumītu wa Huwa Ḥayyun Lā Yamūt, bi Yadihi il-Khayru wa Huwa °alā kulli Schay’in Qadīr.
Es gibt keinen (wahren) Ilāh außer Allāh, Er ist einzig, Er hat keine Teilhaber. Ihm (allein) gehört die Herrschaft und Ihm gebührt alles Lob. Er lässt leben und lässt sterben und Er ist Lebendig, und stirbt nicht. In Seiner Hand ist das Gute und Er hat zu allem die Macht.

7. Es ist mustaḥabb (empfohlen), nach Ṣalāh al-Zawāl (Zenitgebet) den folgenden Du°ā' zu sprechen:

مُحَمَّدُ بْنُ يَعْقُوبَ عَنْ مُحَمَّدِ بْنِ يَحْيَى عَنْ أَحْمَدَ بْنِ مُحَمَّدِ بْنِ عِيسَى عَنْ أَبِي عَبْدِ اللَّهِ الْبَرْقِيِّ عَنْ عِيسَى بْنِ عَبْدِ اللَّهِ الْقُمِّيِّ عَنْ أَبِي عَبْدِ اللَّهِ (عليه السلام) قَالَ: «كَانَ أَمِيرُ الْمُؤْمِنِينَ (صلوات الله عليه) يَقُولُ إِذَا فَرَغَ مِنَ الزَّوَالِ: اللَّهُمَّ إِنِّي أَتَقَرَّبُ إِلَيْكَ بِجُودِكَ وَكَرَمِكَ، وَأَتَقَرَّبُ إِلَيْكَ بِمُحَمَّدٍ عَبْدِكَ وَرَسُولِكَ، وَأَتَقَرَّبُ إِلَيْكَ بِمَلَائِكَتِكَ الْمُقَرَّبِينَ وَأَنْبِيَائِكَ الْمُرْسَلِينَ، وَبِكَ اللَّهُمَّ أَنْتَ الْغَنِيُّ عَنِّي وَبِيَ الْفَاقَةُ إِلَيْكَ، أَنْتَ الْغَنِيُّ وَأَنَا الْفَقِيرُ إِلَيْكَ، أَقَلْتَنِي عَثْرَتِي وَسَتَرْتَ عَلَيَّ ذُنُوبِي، فَاقْضِ لِيَ الْيَوْمَ حَاجَتِي وَلَا تُعَذِّبْنِي بِقَبِيحِ مَا تَعْلَمُ مِنِّي، بَلْ عَفْوُكَ وَجُودُكَ يَسَعُنِي». قَالَ: «ثُمَّ يَخِرُّ سَاجِدًا وَيَقُولُ: يَا أَهْلَ التَّقْوَى وَيَا أَهْلَ الْمَغْفِرَةِ، يَا بَرُّ يَا رَحِيمُ، أَنْتَ أَبَرُّ بِي مِنْ أَبِي وَأُمِّي وَمِنْ جَمِيعِ الْخَلَائِقِ، اقْبَلْنِي بِقَضَاءِ حَاجَتِي مُجَابًا دُعَائِي مَرْحُومًا صَوْتِي، قَدْ كَشَفْتَ أَنْوَاعَ الْبَلَايَا عَنِّي».
(الكافي 2: 396 | 1 – وسائل الشيعة إلى تحصيل مسائل الشريعة – حديث إمامي إسناده حسن)

Gemäß der ungefähren Übersetzung der Auslegung des Übersetzers:
Muḥammad ibn Yaʿqūb überlieferte von Muḥammad ibn Yaḥyā, von Aḥmad ibn Muḥammad ibn ʿĪsā, von Abī ʿAbd Allāh al-Barqī, von ʿĪsā ibn ʿAbd Allāh al-Qummī, von Abī ʿAbd Allāh (عليه السلام), der sagte: „Der Befehlshaber der Gläubigen (صلوات الله عليه) pflegte zu sagen, wenn er vom Zawāl fertig war:

Allāhumma innī Ataqarrabu ilayka bi Dschūdika wa Karamika wa Ataqarrabu ilayka bi Muḥammad °Abdika wa Rasūlika wa Ataqarrabu ilayka bi Malā’ikatika al-Muqarrabīna wa Anbiyā’ika al-Mursalīna wa Bika Allāhumma Anta al-Ğaniyyu °annī wa biya al-Fāqatu ilayka Anta al-Ğaniyyu wa anā al-Faqīru ilayka. Aqaltanī °Athratī wa Satarta °alayya Dhunūbī Faqdī liya al-Yawma Hādschatī wa Lā Tu°adhdhibnī bi Qabīhi mā Ta°lamu minnī bal °Afwuka wa Dschūduka Yasa°unī.
‚O Allāh, ich nähere mich Dir durch Deine Großzügigkeit und Deine Edelmut, und ich nähere mich Dir durch Muḥammad, Deinen Diener und Gesandten, und ich nähere mich Dir durch Deine nahestehenden Engel und Deine gesandten Propheten. Und durch Dich, o Allāh, Du bist der Unabhängige von mir, und ich bin der Bedürftige zu Dir. Du bist der Unabhängige, und ich bin der Bedürftige zu Dir. Du hast mein Straucheln vergeben und meine Sünden bedeckt, so erfülle mir heute mein Bedürfnis und bestrafe mich nicht für das Schlechte, das Du von mir weißt, vielmehr umfasst mich Deine Vergebung und Deine Großzügigkeit.‘“ Er sagte: „Dann wirft er sich nieder und sagt:
Yā Ahl at-Taqwā wa yā Ahl al-Mağfirah yā Barru yā Raḥīm, Anta Abarru bī min Abī wa Ummī wa min Dschamī°i al-Khalā’iq. Iqbalnī bi Qadā’i Hādschatī Mudschāban Du°ā’ī Marḥūman Sawtī qad Kaschafta Anwā°a al-Balāyā °annī.
‚O Du Besitzer der Gottesfurcht und Besitzer der Vergebung, o Gütiger, o Gnädiger, Du bist gütiger zu mir als mein Vater und meine Mutter und als alle Geschöpfe. Nimm mich an, indem Du mein Bedürfnis erfüllst, mein Bittgebet erhörst und meiner Stimme Erbarmen schenkst. Du hast mir bereits verschiedene Arten von Prüfungen abgewendet.‘“
Quellenangabe: 1. al-Kāfī, Band 2, Seite 396, Ḥadīth 1, von Muḥammad ibn Yaʿqūb al-Kulainī;
2. Wasāʾil al-Schīʿah ilā Taḥṣīl Masāʾil al-Scharīʿah.
Einstufung: Imāmitischer Ḥadīth, überliefert von der Anhängerschaft der 'Ahl al-Bayt (عليهم السلام); die Überliefererkette ist ḥasan (gut).

8. Es ist mustaḥabb (empfohlen), sich nach der Nāfilah des Ṣalāh al-Fadschr sich auf die rechte Seite zu legen, bis man das Farḍgebet von Ṣalāh al-Fadschr verrichtet und dann den folgenden Du°ā' zu sprechen:

مُحَمَّدُ بْنُ الْحَسَنِ الطُّوسِيُّ أَخْبَرَنِي الشَّيْخُ أَبُو عَبْدِ اللَّهِ مُحَمَّدُ بْنُ مُحَمَّدِ بْنِ النُّعْمَانِ عَنْ أَحْمَدَ بْنِ مُحَمَّدِ بْنِ الْحَسَنِ بْنِ الْوَلِيدِ عَنْ أَبِيهِ مُحَمَّدِ بْنِ الْحَسَنِ بْنِ الْوَلِيدِ عَنْ الْحُسَيْنِ بْنِ الْحَسَنِ بْنِ أَبَانٍ عَنْ الْحُسَيْنِ بْنِ سَعِيدٍ عَنْ فَضَالَةَ عَنْ حُسَيْنِ بْنِ عُثْمَانَ وَمُحَمَّدِ بْنِ سِنَانٍ عَنِ ابْنِ مِسْكَانَ عَنْ سُلَيْمَانَ بْنِ خَالِدٍ قَالَ: سَأَلْتُهُ عَمَّا أَقُولُ إِذَا اضْطَجَعْتُ عَلَى يَمِينِي بَعْدَ رَكْعَتَيِ الْفَجْرِ فَقَالَ أَبُو عَبْدِ اللَّهِ (عليه السلام): «اقْرَأِ الْخَمْسَ آيَاتِ الَّتِي فِي آخِرِ آلِ عِمْرَانَ إِلَى (إِنَّكَ لَا تُخْلِفُ الْمِيعَادَ) وَقُلْ: اسْتَمْسَكْتُ بِعُرْوَةِ اللَّهِ الْوُثْقَى الَّتِي لَا انْفِصَامَ لَهَا وَاعْتَصَمْتُ بِحَبْلِ اللَّهِ الْمَتِينِ وَأَعُوذُ بِاللَّهِ مِنْ شَرِّ فُسَّاقِ الْعَرَبِ وَالْعَجَمِ آمَنْتُ بِاللَّهِ تَوَكَّلْتُ عَلَى اللَّهِ أَلْجَأْتُ ظَهْرِي إِلَى اللَّهِ فَوَّضْتُ أَمْرِي إِلَى اللَّهِ وَمَنْ يَتَوَكَّلْ عَلَى اللَّهِ فَهُوَ حَسْبُهُ إِنَّ اللَّهَ بَالِغُ أَمْرِهِ قَدْ جَعَلَ اللَّهُ لِكُلِّ شَيْءٍ قَدْرًا حَسْبِيَ اللَّهُ وَنِعْمَ الْوَكِيلُ اللَّهُمَّ مَنْ أَصْبَحَتْ حَاجَتُهُ إِلَى مَخْلُوقٍ فَإِنَّ حَاجَتِي وَرَغْبَتِي إِلَيْكَ الْحَمْدُ لِرَبِّ الصَّبَاحِ الْحَمْدُ لِفَالِقِ الْإِصْبَاحِ» ثَلَاثًا.
(تهذيب الأحكام 2: 136 | 530 – وسائل الشيعة إلى تحصيل مسائل الشريعة: 8516 – حديث إمامي إسناده حسن)

Gemäß der ungefähren Übersetzung der Auslegung des Übersetzers:
Muḥammad ibn al-Ḥasan aṭ-Ṭūsī berichtete: Der Schaikh 'Abū ʿAbd Allāh Muḥammad ibn Muḥammad ibn an-Nuʿmān überlieferte von Aḥmad ibn Muḥammad ibn al-Ḥasan ibn al-Walīd, von seinem Vater Muḥammad ibn al-Ḥasan ibn al-Walīd, von al-Ḥusain ibn al-Ḥasan ibn Abān, von al-Ḥusain ibn Saʿīd, von Faḍālah, von Ḥusain ibn ʿUthmān und Muḥammad ibn Sinān, von Ibn Miskān, von Sulaimān ibn Khālid, der sagte: Ich fragte ihn, was ich sagen soll, wenn ich mich nach den zwei Rakʿah des Fadschr auf meine rechte Seite lege. Da sagte Abū ʿAbd Allāh (عليه السلام): „Lies die fünf Āyāt am Ende von Āl ʿImrān bis 'Innaka lā Tukhlifu al-Mī°ād (Gewiss, Du brichst Dein Versprechen nicht)' und sage:

Istamsaktu bi °Urwati llāhi al-Wuthqā allatī lā Anfisāma lahā wa A°tasamtu bi Ḥabli Illāhi al-Matīn wa A°ūdhu bi Illāhi min Scharri il-°Arab wa al-°Ascham. Āmantu bi Illāhi, Tawakkaltu °alā Allāhi, Aldscha'tu Ẓahrī ilā Allāhi, Fawwadtu Amrī ilā Allāh, wa man Yatawakkal °alā Allāhi fa huwa Ḥasbuhu, inn Allāha Bālighu Amrihi qad Dscha°ala Allāhu likulli Schay’in Qadrā. Ḥasbiya Allāhu wa Ni°ma al-Wakīl. Allāhumma man Aṣbaḥat Hādschatuhu ilā Makhlūqin fa inna Ḥādschatī wa Rağbatī ilayka. Al-Ḥamdu li Rabbi al-Ṣabāh, al-Ḥamdu li Fāliqi il-Aṣbāh.
‚Ich halte fest an der festen Handhabe Allāhs, die keinen Bruch kennt, und ich halte fest am starken Seil Allāhs, und ich suche Zuflucht bei Allāh vor dem Übel der Frevler unter den Arabern und den Nicht-Arabern. Ich glaube an Allāh, ich vertraue auf Allāh, ich lehne meinen Rücken an Allāh an, ich überlasse meine Angelegenheit Allāh, und wer auf Allāh vertraut, dem genügt Er. Gewiss, Allāh setzt Seine Angelegenheit durch; Allāh hat für jede Sache ein Maß festgelegt. Allāh genügt mir, und welch trefflicher Sachwalter ist Er. O Allāh, wer seinen Bedarf bei einem Geschöpf sucht, so ist mein Bedarf und mein Begehren bei Dir. Alles Lob gebührt dem Herrn des Morgens, alles Lob gebührt dem Spalter der Morgendämmerung.‘“ – dreimal.
Quellenangabe: 1. Tahdhīb al-Aḥkām, Band 2, Seite 136, Ḥadīth 530, von Muḥammad ibn al-Ḥasan aṭ-Ṭūsī;
2. Wasāʾil al-Schīʿah ilā Taḥṣīl Masāʾil al-Scharīʿah, Ḥadīth 8516, von Muḥammad ibn al-Ḥasan al-Ḥurr al-ʿĀmilī al-Mashġarī.
Einstufung: Imāmitischer Ḥadīth, überliefert von der Anhängerschaft der 'Ahl al-Bayt (عليهم السلام); ḥasan (gut).

9.1. Es ist mustaḥabb (empfohlen), nach Ṣalāh al-Fadschr (Morgengebet) 50 Āyāt zu reziteren. Ebenso ist es in Ṣalāh al-Fadschr und Ṣalāh al-Mağrib (Abendgebet) mustaḥabb (empfohlen), folgenden Dhikr 100 Mal zu sprechen:

ﻣﺎ ﺷﺎﺀ ﺍﻟﻠﱠﻪ ﻛﺎﻥ ﻻ ﺣﻮﻝ ﻭ ﻻُﻗﻮﺓ ﺇﻻ ﺑﺎﻟﱠﻠﻪ ﺍﻟﻌﻠﻲ ﺍﻟﻌﻈﻴﻢ
Mā schā'a Allāhu Kān, Lā Ḥawla wa Lā Quwwata illā Billāhi al-°Aliyyi al-°Aẓīm.
Was Allāh will, geschieht, es besteht keine Kraft und keine Macht außer durch Allāh, den Erhabenen, den Allgewaltigen.

9.2. Direkt danach ist es mustaḥabb (empfohlen), dass man - noch bevor man beginnt [über Weltliches] zu sprechen - folgenden Dhikr dreimal oder siebenmal zu sprechen:

ما شاء الله لا حول ولا قوة الا بالله العلي العظيم
Lā Ḥawla wa Lā Quwwata illā Billāhi il-°Alīyyi al-°Aẓīm.
Es besteht keine Kraft und keine Macht außer durch Allāh, dem Erhabenen, dem Allgewaltigen.

9.3. Und danach ist es mustaḥabb (empfohlen), dass man die Sūrah Ikhlāṣ [112] 11 Mal rezitiert.

بِسۡمِ ٱللَّهِ ٱلرَّحۡمَـٰنِ ٱلرَّحِيمِ قُلۡ هُوَ ٱللَّهُ أَحَدٌ ٱللَّهُ ٱلصَّمَدُ لَمۡ يَلِدۡ وَلَمۡ يُولَدۡ وَلَمۡ يَكُن لَّهُ ۥ ڪُفُوًا أَحَدٌ
(القرآن الكريم، سورة الإخلاص)

Transliteration:
Bismi Allāhi al-Raḥmān al-Raḥīm. Qul huwa Allāhu 'aḥad. Allāhu al-Ṣamad. Lam yalid wa lam yūlad. Wa lam yakun lahū kufuwan 'aḥad.
Gemäß der ungefähren Übersetzung der Auslegung des Übersetzers: 
Im Namen Allāhs, des Allerbarmers, des Gnädigen. Sprich: „Er ist Allāh, ein Einziger, Allāh, der Absolute (Ewige Unabhängige, von Dem alles abhängt). Er zeugt nicht und ist nicht gezeugt worden, und Ihm ebenbürtig ist keiner." 
Quellenangabe: Der edle Qur'ān; Sūrah al-Ikhlāṣ (112)

10. Es ist für den Betenden sehr mustaḥabb (empfohlen), nach Beendigung des Gebetes, noch bevor er seine Füße aufrichtet, dem Gebet den Tasbīḥ von Fāṭimah al-Zahrā (عليها السلام) anzuschließen, den er mit dem Takbīr beginnt. 

Man spricht 34 mal: 

الله اكبر
Allāhu Akbar
Allāh ist am größten

Man spricht 33 mal:

الحمدلله
al-Ḥamdu lillāh
Alles Lob und Preis gebührt Allāh

Man spricht 33 mal:

سبحان الله
Subḥān Allāh
Allāh sei gepriesen

11. Es ist mustaḥabb (empfohlen), nach dem Gebet vier Tasbīḥāt vorzunehmen, indem man 30 Mal sagt:

سبحان الله والحمدلله ولا اله الا الله و الله اكبر
Subḥān Allāh wa al-Ḥamdu lillāh wa lā ilāha illā Allāh wa Allāh akbar.
Allah sei gepriesen, Alles Lob und Preis gebührt Allāh, Es gibt keinen anbetungswürdigen Ilāh außer Allāh. Allāh ist am größten.

12. Es ist mustaḥabb (empfohlen), nach dem Gebet die Āyah „Schahida Allāh" zu rezitieren.

شَهِدَ ٱللَّهُ أَنَّهُۥ لَآ إِلَـٰهَ إِلَّا هُوَ وَٱلْمَلَـٰٓئِكَةُ وَأُوْلُواْ ٱلْعِلْمِ قَآئِمَۢا بِٱلْقِسْطِ‌ۚ لَآ إِلَـٰهَ إِلَّا هُوَ ٱلْعَزِيزُ ٱلْحَكِيمُ
(القرآن الكريم، سورة آل عمران: 18)

Transliteration:
Schahida Allāhu 'annahū lā 'ilāha'illā huwa wa al-Malā'ikatu wa 'ūlū al-°Ilmi qā'iman bi al-Qisṭi lā 'ilāha 'illā huwa al-°Azīzu al-Ḥakīmu.
Gemäß der ungefähren Übersetzung der Auslegung des Übersetzers: 
Allāh bezeugt, dass es keinen (wahren) 'Ilāh gibt außer Ihm; und (ebenso bezeugen) die Engel und diejenigen, die Wissen besitzen; der Wahrer der Gerechtigkeit. Es gibt keinen (wahren) 'Ilāh außer Ihm, dem Allmächtigen und Allweisen.
Quellenangabe: Der edle Qur'ān; Sūrah Āl ʿImrān [3], 'Āyah 18

13. Es ist mustaḥabb (empfohlen), nach dem Gebet die Āyāt „al-Mulk" zu rezitieren.

قُلِ ٱللَّهُمَّ مَـٰلِكَ ٱلْمُلْكِ تُؤْتِى ٱلْمُلْكَ مَن تَشَآءُ وَتَنزِعُ ٱلْمُلْكَ مِمَّن تَشَآءُ وَتُعِزُّ مَن تَشَآءُ وَتُذِلُّ مَن تَشَآءُ‌ۖ بِيَدِكَ ٱلْخَيْرُ‌ۖ إِنَّكَ عَلَىٰ كُلِّ شَىْءٍ قَدِيرٌ
(القرآن الكريم، سورة آل عمران: 26)

Transliteration:
Quli Allāhumma mālika al-Mulki tu'tī al-Mulka man taschā'u wa-tanzi°u al-Mulka mimman taschā'u wa tu°izzu man taschā'u wa tudhillu man taschā'u bi yadika al-Khayru 'innaka °alā kulli schay'in qadīr.
Gemäß der ungefähren Übersetzung der Auslegung des Übersetzers: 
Sag: O Allāh, Herr der Herrschaft, Du gibst die Herrschaft, wem Du willst, und Du entziehst die Herrschaft, wem Du willst. Du machst mächtig, wen Du willst, und Du erniedrigst, wen Du willst. In Deiner Hand ist (all) das Gute. Gewiss, Du hast zu allem die Macht. 
Quellenangabe: Der edle Qur'ān; Sūrah Āl ʿImrān [3], 'Āyah 26

14. Es ist mustaḥabb (empfohlen), nach dem Gebet die Āyāt „al-Kursī" zu rezitieren.

عَبْدُ اللَّهِ بْنُ جَعْفَرٍ الْحِمْيَرِيُّ فِي (قُرْبِ الْإِسْنَادِ) عَنِ الْحَسَنِ بْنِ ظَرِيفٍ عَنِ الْحُسَيْنِ بْنِ عَلْوَانَ عَنْ جَعْفَرٍ عَنْ أَبِيهِ قَالَ: قَالَ رَسُولُ اللَّهِ (صلّى الله عليه وعلى آله وسلّم) لِعَلِيٍّ: «يَا عَلِيُّ، عَلَيْكَ بِتِلَاوَةِ آيَةِ الْكُرْسِيِّ فِي دُبُرِ الصَّلَاةِ الْمَكْتُوبَةِ، فَإِنَّهُ لَا يُحَافِظُ عَلَيْهَا إِلَّا نَبِيٌّ أَوْ صِدِّيقٌ أَوْ شَهِيدٌ».
(قرب الإسناد: 56 – وسائل الشيعة إلى تحصيل مسائل الشريعة: 8477 – حديث نبوي إمامي إسناده موثق)

Gemäß der ungefähren Übersetzung der Auslegung des Übersetzers:
ʿAbd Allāh ibn Dschaʿfar al-Ḥimyarī überlieferte in Qurb al-Isnād von al-Ḥasan ibn Ẓarīf, von al-Ḥusain ibn ʿAlwān, von Dschaʿfar, von seinem Vater, der sagte: Der Gesandte Allāhs (صلّى الله عليه وعلى آله وسلّم) sagte zu ʿAlī: „O ʿAlī, halte an der Rezitation von Āyat al-Kursī nach dem Pflichtgebet fest, denn niemand bewahrt sie beständig außer ein Prophet, ein Wahrhaftiger oder ein Märtyrer.“
Quellenangabe: 1. Qurb al-Isnād, Seite 56, von ʿAbd Allāh ibn Dschaʿfar al-Ḥimyarī;
2. Wasāʾil al-Schīʿah ilā Taḥṣīl Masāʾil al-Scharīʿah, Ḥadīth 8477, von Muḥammad ibn al-Ḥasan al-Ḥurr al-ʿĀmilī al-Mashġarī.
Einstufung: Prophetischer Ḥadīth, überliefert von der Anhängerschaft der 'Ahl al-Bayt (عليهم السلام); die Überliefererkette ist muwaththaq (verlässlich).

Die Āyāt „al-Kursī" lauten:

ٱللَّهُ لَآ إِلَـٰهَ إِلَّا هُوَ ٱلْحَىُّ ٱلْقَيُّومُ‌ۚ لَا تَأْخُذُهُۥ سِنَةٌ وَلَا نَوْمٌ‌ۚ لَّهُۥ مَا فِى ٱلسَّمَـٰوَٲتِ وَمَا فِى ٱلْأَرْضِ‌ۗ مَن ذَا ٱلَّذِى يَشْفَعُ عِندَهُۥٓ إِلَّا بِإِذْنِهِۦ‌ۚ يَعْلَمُ مَا بَيْنَ أَيْدِيهِمْ وَمَا خَلْفَهُمْ‌ۖ وَلَا يُحِيطُونَ بِشَىْءٍ مِّنْ عِلْمِهِۦٓ إِلَّا بِمَا شَآءَ‌ۚ وَسِعَ كُرْسِيُّهُ ٱلسَّمَـٰوَٲتِ وَٱلْأَرْضَ‌ۖ وَلَا يَــُٔودُهُۥ حِفْظُهُمَا‌ۚ وَهُوَ ٱلْعَلِىُّ ٱلْعَظِيمُ
(القرآن الكريم، سورة البقرة: 255)

Transliteration:
Allāhu lā 'ilāha 'illā huwa al-Ḥayyu al-Qayyūmu lā ta'khudhuhū sinatun wa lā nawmun lahū mā fĭ al-Samāwāti wa mā fī al-'Arḍi man dhā al-Ladhī yaschfa°u °indahū 'illā bi 'idhnihī ya°lamu mā bayna 'aydīhim wa mā khalfahum wa lā yuḥīṭūna bi schay'in min °ilmihī 'illā bi mā schā'a wasi°a kursiyyuhu al-Samāwāti wa al-'Arḍa wa lā ya'ūduhū ḥifẓuhumā wa huwa al-°Aliyyu al-°Aẓīm.
Gemäß der ungefähren Übersetzung der Auslegung des Übersetzers: 
Allāh - es gibt keinen Ilāh außer Ihm, dem Lebendigen und Beständigen. Ihn überkommt weder Schlummer noch Schlaf. Ihm gehört (alles), was in den Himmeln und was auf der Erde ist. Wer ist es denn, der bei Ihm Fürsprache einlegen könnte - außer mit Seiner Erlaubnis? Er weiß, was vor ihnen und was hinter ihnen liegt, sie aber umfassen nichts von Seinem Wissen - außer, was Er will. Sein Kursī umfaßt die Himmel und die Erde, und ihre Behütung beschwert Ihn nicht. Er ist der Erhabene und Allgewaltige. 
Quellenangabe: Der edle Qur'ān; Sūrah al-Baqarah [2], 'Āyah 255

15. Es ist mustaḥabb (empfohlen), nach dem Gebet die Sūrah al-Fātiḥah [1] zu rezitieren.

Der Du°ā' nach dem Gebet

Es ist mustaḥabb (empfohlen), nach dem Gebet 'Ad°iyah vorzunehmen, wobei es im Vergleich zur Nāfilah vorzüglicher ist, dies nach dem Farḍgebet zu tun. Der Du°ā' ist sogar besser als die Nāfilah an sich.

Den Du°ā' nach dem Gebet möglichst lang zu halten

Es ist mustaḥabb (empfohlen), den Du°ā' nach dem Gebet möglichst lang zu halten, und dies ist besser als lang zu rezitieren.

Der Du°ā' des Imām

Es ist für den Imām mustaḥabb (empfohlen), dass er nach dem Taslīm sitzen bleibt, um 'Ad°iyah und ähnliches vorzunehmen. 

Die Haltung der Hände im Du°ā'

Es ist mustaḥabb (empfohlen), die Hände in der im folgenden Ḥadīth (Überlieferung) beschriebenen Art und Weise zu halten.

مُحَمَّدُ بْنُ يَعْقُوبَ عَنْ عِدَّةٍ مِنْ أَصْحَابِنَا عَنْ أَحْمَدَ بْنِ مُحَمَّدِ بْنِ خَالِدٍ عَنْ أَبِيهِ عَنْ فَضَالَةَ عَنِ الْعَلَاءِ عَنْ مُحَمَّدِ بْنِ مُسْلِمٍ قَالَ: سَمِعْتُ أَبَا عَبْدِ اللَّهِ (عليه السلام) يَقُولُ: «مَرَّ بِي رَجُلٌ وَأَنَا أَدْعُو فِي صَلَاتِي بِيَسَارِي فَقَالَ: يَا أَبَا عَبْدِ اللَّهِ بِيَمِينِكَ، فَقُلْتُ: يَا عَبْدَ اللَّهِ إِنَّ لِلَّهِ تَبَارَكَ وَتَعَالَى حَقًّا عَلَى هَذِهِ كَحَقِّهِ عَلَى هَذِهِ. وَقَالَ: الرَّغْبَةُ تَبْسُطُ يَدَيْكَ وَتُظْهِرُ بَاطِنَهُمَا، وَالرَّهْبَةُ تَبْسُطُ يَدَيْكَ وَتُظْهِرُ ظَهْرَهُمَا، وَالتَّضَرُّعُ تُحَرِّكُ السَّبَّابَةَ الْيُمْنَى يَمِينًا وَشِمَالًا، وَالتَّبَتُّلُ تُحَرِّكُ السَّبَّابَةَ الْيُسْرَى تَرْفَعُهَا فِي السَّمَاءِ رِسْلًا وَتَضَعُهَا، وَالِابْتِهَالُ تَبْسُطُ يَدَيْكَ وَذِرَاعَيْكَ إِلَى السَّمَاءِ، وَالِابْتِهَالُ حِينَ تَرَى أَسْبَابَ الْبُكَاءِ».
(الكافي 2: 348 | 4 – وسائل الشيعة إلى تحصيل مسائل الشريعة: 8685 – البرهان في تفسير القرآن: 11165 – حديث إمامي إسناده حسن)

Gemäß der ungefähren Übersetzung der Auslegung des Übersetzers:
Muḥammad ibn Yaʿqūb überlieferte von einer Anzahl unserer Gefährten, von Aḥmad ibn Muḥammad ibn Khālid, von seinem Vater, von Faḍālah, von al-ʿAlāʾ, von Muḥammad ibn Muslim, der sagte: Ich hörte Abā ʿAbd Allāh (عليه السلام) sagen: „Ein Mann kam an mir vorbei, während ich in meinem Gebet mit meiner linken Hand Bittgebete sprach, und sagte: ‚O 'Abā ʿAbd Allāh, mit deiner rechten!‘ Da sagte ich: ‚O Diener Allāhs, gewiss Allāh (عَزَّ وَجَلَّ) hat auf diese (Hand) ein Recht, wie Er es auf diese (Hand) hat.‘ Und er sagte: ‚Das Begehren (ar-Raghbah) ist, dass du deine Hände ausstreckst und ihre Innenseiten zeigst. Die Furcht (ar-Rahbah) ist, dass du deine Hände ausstreckst und ihre Außenseiten zeigst. Die Demut (at-Taḍarruʿ) ist, dass du den rechten Zeigefinger nach rechts und links bewegst. Die völlige Hingabe (at-Tabattul) ist, dass du den linken Zeigefinger bewegst, ihn sanft zum Himmel hebst und wieder senkst. Das inständige Flehen (al-Ibtihāl) ist, dass du deine Hände und Arme zum Himmel ausstreckst, und das inständige Flehen ist dann, wenn du die Ursachen zum Weinen siehst.‘“
Quellenangabe: 1. al-Kāfī, Band 2, Seite 348, Ḥadīth 4 von Muḥammad ibn Yaʿqūb al-Kulaynī;
2. Wasāʾil al-Schīʿah ilā Taḥṣīl Masāʾil al-Scharīʿah, Ḥadīth 8685 von Muḥammad ibn al-Ḥasan al-Ḥurr al-ʿĀmilī al-Mashġarī;
3. al-Burhān fī Tafsīr al-Qurʾān, Ḥadīth 11165.
Einstufung: Imāmitischer Ḥadīth, überliefert von der Anhängerschaft der 'Ahl al-Bayt (عليهم السلام); die Überliefererkette ist ḥasan (gut).

 

Und Allāh weiß es am besten und ist weiser.